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Mein dritter Monat

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Mehr als ein Viertel meiner Zeit hier ist jetzt schon rum und ich kriege schon Angst, nicht alles zu schaffen, was ich in Costa Rica unternehmen will :D In diesem Monat gab es wirklich viel Regen und es war auch nicht sonderlich warm. Die Leute verkaufen schon Mützen und Handschuhe auf den Straßen von San José, denn es wird ja Winter! Uiiii der eiskalte Dezember von San José mit Tiefsttemperaturen von 15°C. Ok, ich verstehe aber, dass man Schals trägt, denn der Wind wird momentan echt immer stärker. Ich war eine gefühlt ewig lange Zeit erkältet und mein Husten ist immer noch nicht ganz weg. Zwischendurch war ich nicht mehr dazu in der Lage, zu reden, was eigentlich erst ganz lustig war, aber weniger lustig, weil ich meinen ersten Tag nicht zur Arbeit gegangen bin (das war schon ein kleines Drama...) und für mich ganz schön hart: kein Sport und bei Wochenendtrips aussetzen. So war ich zum Beispiel nicht mit Lena und Matthi in den Bergen von Escazú wandern, was aber auf jeden ...

Essen in Costa Rica

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Wie sehr viele wissen, lieeeebe ich Essen über alles und auch hier habe ich schon viel Leckeres gefunden. Ich möchte euch mal einen kleinen Einblick geben, was man hier so isst: Zu aller erst muss ein Tico wissen, wie man Pinto (siehe Bild oben), was man zum Frühstück isst, zubereitet. Man kocht den Reis in einem typischen Reiskocher (man kann aber auch einen normalen Topf benutzen). Hier darf ein bisschen Öl, Zwiebel, Paprika, Salz und Koriander (ein sehr beliebtes Kraut) nicht fehlen. Das Ganze wird dann mit "Frijoles" (roten oder schwarzen Bohnen) gemixt. Dazu isst man dann Fleisch, Ei, Platanos (Kochbananen), Tostadas (frittierte Tortillas mit Füllung), Käse, Natilla (ein bisschen wie Sourcreme) usw. In der Karibik sind es auch Reis und Bohnen, die man isst, hier heißt es aber "Rice&Beans" und das Besondere daran ist die Zutat Kokosmilch. Reis gibt es generell fast zu jeder Mahlzeit in einem typischen Haushalt. Und wieso auch nicht Reis mit Nudeln u...

Mein zweiter Monat

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Ich denke, das erste, woran ich denke, wenn mich jemand fragt, was mir fehlt, ist momentan Schlaf! 😄 Aber das ist super so, denn es zeigt nur, wie viele tolle Sachen ich hier erlebe. Bei der Arbeit hat sich nicht allzu viel geändert. Ich verstehe mich super mit den "Administrativos" (die Auszubildenden im Bereich Administration), sie sehe ich auch am häufigsten, weil sie 20 Stunden Englisch Unterricht pro Woche haben. Denn wenn man z.B. bei Amazon im administrativen Bereich arbeiten will, ist die englische Sprache hier eine der wichtigsten Voraussetzungen. Ich habe mit einigen Auszubildenden so etwas ähnliches wie "Stadt, Land, Fluss" gespielt, beim ersten Mal bin ich verzweifelt. Ich kannte die Früchte und Nachnamen, die sie da in einer Sekunde aufgeschrieben hatten, nicht einmal. Beim zweiten Mal, zwei Wochen später, hat es jedoch viel besser geklappt! Es ist unglaublich, wie schnell sich die Sprachkenntnisse verbessern. Donnerstags darf ich ...

Hablar como un tico

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Selbst wenn ich vorher Spanisch gekonnt hätte, hätte ich hier glaube ich so meine Schwierigkeiten gehabt. Soooo und falls ihr mal hierher kommen solltet, will ich euch vorbereiten, dann ist man nämlich gleich viel cooler 😁 Wie ich glaube ich schonmal erwähnt habe, verwendet man “vos“ und “usted“ anstatt “tu“ (du) und “ustedes“ für “vosotros“ (ihr). Das ist erstmal sehr verwirrend. Außerdem gibt es eine Art Slang, den “Pachuco“, und natürlich Phrasen, die immer wieder auftauchen. Hier einmal eine kleine Einführung ins Tico-Spanisch: Ahora/Ahorita - gleich, nachher (nicht jetzt!!) Buenas - Buenas Noches (hier ab der einbrechenden Dunkelheit, 6pm), buenos días, buenas tardes bicho - Viech birra - Bier cacho - Schuh carro - Auto chiquito/a - Kind chao! - tschüss! chunche - Dings chema - Shirt Siiii, cierto - jaa, stimmt Digamos... - Sagen wir es so... Diay - hey.. (Verwirrung oder Zweifel) Es que... Es de... - Es ist so, dass... Enserio?! - Echt jetzt? Wirklich?? Est...

Mein erster Monat

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Es ist einen Monat her, dass ich ins Flugzeug gestiegen bin und ich kann tatsächlich behaupten, mich etwas eingelebt zu haben. Ich habe viel gelernt und gesehen! Am 27.08. bin ich umgezogen, jetzt wohne ich in Sabanilla, am Rande von San José. Es gibt hier alles, was man so braucht; Supermärkte, Sodas (kleine Restaurants), Apotheken, Gyms, Banken... Trotzdem ist es um Einiges ruhiger als in San José, was mir sehr wichtig ist, da man abends echt fertig nach Hause kommt nachdem man durch die Trubel-Innenstadt gelaufen ist.  Ich fühle mich hier sehr wohl, habe mein Zimmer schön mit meinen Fotos und einer Lichterkette und einer Landkarte eingerichtet! Meinen Kleiderschrank musste ich mit ein paar wärmeren Sachen, wie z.B. Kuschelsocken auffüllen, jetzt ist alles super gemütlich! Ich kann hier in meinem Stadtteil um den Fußballplatz joggen gehen oder auf dem Sportplatz zwischen Schmetterlingen Yoga machen. Mittwochs gehe ich zu einem Zeichenkurs, was ich in Deutschland schon imme...

Und wie sieht ein allgemeiner Alltag bisher hier in San José aus?

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Meine Wohngegend am Rande von San José in Sabanilla 1. Zum Frühstück gibt`s Reis und Bohnen, zum Mittagessen Reis und Bohnen, zum Abendessen Reis und Bohnen, und das jeden Tag! Klar, es geht auch anders, aber es ist schon weit verbreitet! Die Beilagen variieren aber 2. Bus: nicht in der Lichtschranke stehen bleiben, an der Haltestelle hinten an der Schlange anstellen, Kleingeld passend dabei haben 3. Duschen: Wasserhahn nur leicht aufdrehen, dann gibt es auch warmes Wasser 4. Nicaragua: großes Gesprächsthema, also informiert sein!  5. Auf dem Klo: Toilettenpapier immer in den Mülleimer und nicht ins Klo 6. Schlafen: es empfehlen sich Kuschelsocken und viele Decken 7. Was nimmt man zur Arbeit mit? Zahnbürste und Regenschirm 8. Immer zügig gehen und ein Ziel vor Augen haben 9. Wie kommt man ins Haus? Rufen, hupen oder 3 Türen aufschließen (es gibt ein Schutztor) 10. Straße überqueren: schnell und aufmerksam, auf Motos achten 11. Wenn einem Sachen angedreht werden: “no,...

Der Erste Eindruck 👀

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So jetzt bin ich also in Costa Rica, auf der anderen Seite der Erde, durch den Ozean getrennt von zu Hause. Ganz glauben kann ich es immer noch nicht und ich weiß auch nicht, wann ich das glauben werde...  Meinen Flug habe ich sehr gut überstanden, alles an Gepäck kam mit und vor Ort auch an! In Panama habe ich einen kleinen Klimaschock bekommen, eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit hat mich empfangen und während meines ersten tropischen Gewitters bin ich mit einem relativ kleinen Flieger rüber nach San José geflogen. Wie gut, dass eine liebe Oma aus Brasilien neben mir saß und mich ganz fürsorglich mit ihrem Schal zugedeckt hat! Total erschöpft habe ich meinen Stempel in meinem Pass entgegengenommen, mit dem ich nun 90 Tage in Costa Rica sein darf, ohne ein Visum zu besitzen. Vor dem Flughafen wartete ein Mann namens "Alex", er hielt ein Schild hoch, auf dem bunt geschrieben stand "Carolin von der Osten-Sacken". Ich bin also mit einem mir noch fremden Mann ...